Ex-Ukraine-Söldner beklagt: „tonnenweise tote Briten und zerschnittene Pässe“

Es ist nichts Neues: Seit 2014 nehmen ausländische Söldner, vornehmlich aus dem extremistischen Spektrum an den Kämpfen in der Ukraine teil. Seit der russischen Militäroperation kam es wieder zu einem Zulauf von ausländischen Freiwilligen, die anscheinend in ihr Unglück laufen.

Beispielhaft hierfür sind die Erfahrungsberichte von drei Männern, die dem Aufruf Kiews folgten, um in der Ukraine gegen die Russen zu kämpfen.

Das oberere Video, das RT Deutsch aufgegriffen, eines jungen Mannes kursiert schon seit Tagen in den sozialen Medien und Nachrichtendiensten. Darin beklagt er die Zustände bei den ukrainischen Freiwilligen, der den Angriff auf das Trainingslager in Lemberg miterlebt hat, bei dem Dutzende Söldner durch einen Raketenangriff starben.

Diesen Angriff (oder einen ähnlichen auf einen anderen Stützpunkt) erlebte diese im Video sprechende Freiwillige, allem Anschein nach Englisch-Muttersprachler, hautnah mit – und berichtet von „tonnenweise toten Briten“. Doch nicht nur in dieser Hinsicht sei für ausländische Freiwillige im Dienst des Kiewer Regimes „alles im Arsch“ – zumindest für die in der „Georgischen Legion“ innerhalb der 102. Landwehrbrigade der Ukraine.

Der komplette Bericht kann auf RT Deutsch nachgelesen werden. Dort befinden sich auch weitere Informationen über die Vorgänge in der Ukraine.

Ähnliches erlebten auch zwei Briten, die dem Aufruf folgten, worüber das Portal Free West Media schrieb.

Die britischen Ärzte Karl Walsh und Ollie Fannell erlebten eine böse Überraschung, als sie sich auf Seiten der Ukraine dem Kampf anschlossen: Sie sollten an die Front der Streitkräfte der Ukraine geschickt worden sein und ihnen sollen dabei die Pässe weggenommen werden.

Nach Angaben der Männer beschlossen sie, der Ukraine zu helfen, kurz nachdem Präsident Wladimir Selenskyj die Bildung der Internationalen Legion der Territorialverteidigung der Streitkräfte der Ukraine angekündigt hatte. Walsh und Fannel hatten medizinische Erfahrung, also meldeten sie sich freiwillig, um den Verwundeten zu helfen und humanitäre Arbeit zu leisten, nachdem sie die Zusicherung erhalten hatten, dass sie nicht an Feindseligkeiten teilnehmen müssten.

Danach reisten sie über Polen in die Ukraine ein, mussten das Land jedoch nach nur fünf Tagen verlassen, da ihre Gruppe nach zwei Tagen beschleunigter Ausbildung von Lemberg nach Kiew geschickt werden sollte.

„Diesen Jungen, von denen einige keine militärische Erfahrung hatten, wurde gesagt, dass sie nach 48 Stunden Training direkt an die Front gehen würden. Sie gehen, um zu sterben. Die E-Mails, die wir erhielten, sagten nichts darüber aus, dass wir einen Einjahresvertrag abschließen müssten und dass uns unsere Pässe weggenommen würden“, erklärte Carl Walsh.

Laut japanischen Medien rekrutiert die Ukraine japanische Staatsbürger, um in der Ukraine zu kämpfen, während die japanischen Behörden nichts dagegen unternehmen.

Es gibt zahlreiche weitere Berichte, die dokumentieren, dass ausländische Söldner in der Ukraine in ihr eigenes Messer laufen. Entweder sie werden als Kanonenfutter an die Ostfront geschickt, oder man erschießt sie gleich, um sie als tote Zivilisten zu verkaufen, die vom Russen ermordet sein sollen.

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