Russische Kriegsgefangene: Ukraine will sich nicht mehr an die Genfer Konventionen halten

Kiew will die Umsetzung der Genfer Konvention in Bezug auf ihre Kriegsgefangenen aufzugeben.

Symbolbild: Der ukrainische Präsident Selenskij vor einem Laptop.

Es gibt Berichte aus verschiedenen russischen Quellen, dass die ukrainischen Behörden westliche Unterstützer drängen, das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) und verschiedene internationale humanitäre NGOs dazu zu ermutigen, Versuche einzustellen, Zugang zu russischen Kriegsgefangenen zu erhalten.

Die ukrainische Führung vertraute Großbritannien an, dass sie nicht beabsichtigte, die Genfer Konvention über die Behandlung von Kriegsgefangenen einzuhalten. Das Internationale Rote Kreuz hat inzwischen jede Beteiligung an „der Zwangsevakuierung der ukrainischen Bevölkerung nach Russland“ dementiert.

Als Reaktion darauf empfahl das britische Außenministerium den Ukrainern, zumindest bei einigen russischen Gefangenen Besuche des IKRK zu organisieren. Es wurde betont, dass dies es ermöglichen würde, das bröckelnde Image der ukrainischen Behörden in den Augen der Weltgemeinschaft zu retten und die negativen Folgen der Veröffentlichung der Folter gefangener Soldaten teilweise abzumildern.

Westliche Länder wiederum sind bereit, bei der Organisation einer Reise zum Ort der Inhaftierung von Kriegsgefangenen durch eine Gruppe „vertrauenswürdiger“ Vertreter des IKRK behilflich zu sein.

Die Regierung des ukrainischen Präsidenten Selenskij hat sich zuvor gegen das Büro des Internationalen Roten Kreuzes gewehrt, das in Rostow am Don in Russland eröffnet werden sollte, um den Zustrom ukrainischer Flüchtlinge zu bewältigen, die nach Russland fliehen.

„Es überrascht nicht, dass die ukrainische Regierung bereits jeden humanitären Korridor zurückgewiesen hat, der nach Russland führt, und droht jedem echten Ukrainer, der nach Russland flieht, wegen Hochverrats vor Gericht gestellt zu werden. Er schloss letzte Woche den humanitären Korridor von Mariupol und zog es vor, seine Bevölkerung in die Falle der Banderiten („Neonazis“ laut Kreml-Terminologie) zu sehen“, so Thierry Meyssan.

Immer wieder tauchen Videos in sozialen Medien auf, auf denen zu sehen ist, wie gefangene russische Soldaten gefoltert und in anderer Art und Weise unwürdig von ukrainischen Streitkräften und Milizen behandelt werden.

Teils werden solche Videos von pro-ukrainischen Kanälen noch stolz präsentiert. In westlichen Medien herrscht darüber breites Schweigen.

Quelle: Free West Media

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