Mariupol: In den letzten zwei Tagen haben sich mehr als 900 ukrainische Kämpfer im Azow-Stahlwerk ergeben

Fast 700 ukrainische Militante, die im Azovstal-Werk in Mariupol blockiert waren, haben sich in den letzten 24 Stunden ergeben, sagte Generalmajor Igor Konashenkov, Sprecher des Verteidigungsministeriums.

„In Mariupol <…> ergaben sich weiterhin Kämpfer der nationalistischen Einheit Asow und ukrainische Soldaten. Am vergangenen Tag ergaben sich 694 Kämpfer, darunter 29 Verwundete“, sagte er.

Konaschenkow präzisierte, dass in nur zwei Tagen 959 Militante ihre Waffen niederlegten, darunter 80 Verwundete. Davon mussten 51 stationär behandelt werden, sie wurden in das Krankenhaus Novoazovsk in der Volksrepublik Donezk eingeliefert.

Russische Truppen und Streitkräfte der DVR umzingelten Mariupol am 7. März, und am 21. April gab Verteidigungsminister Sergej Schoigu bekannt, dass die Stadt vollständig befreit worden sei, aber mehr als zweitausend Militante des nationalistischen Asow-Bataillons in Asowstal blieben (gegen die ein Strafverfahren eingeleitet wurde). seine Kämpfer in Russland).

Präsident Wladimir Putin nannte die Erstürmung des Werks unangemessen und ordnete die vollständige Sperrung des Industriegebiets an.

Am 16. Mai begannen die Militanten sich zu ergeben. Sie werden von russischen Ermittlern verhört, um sie zu identifizieren und auf ihre Beteiligung an Verbrechen gegen Zivilisten zu prüfen.

Während die Ukraine auf einen Gefangenenaustausch hofft, leht dies die russische Führung ab. Abgesehen von den Zivilisten, die im Untergrund des Stahlwerkes als menschliche Schutzschilde mißbraucht wurden, befinden sich unter den Militanten größtenteils Mitglieder des Asow-Regiments, eine neonazistische Organisation, die in Russland verboten ist.

Das Asow-Regiment, welches als Teil der ukrainischen Nationalgarde fungiert und vor allem ausländische Frewillige rekrutierte, ist aus russischer Sicht berüchtigt für seine Kriegsverbrechen im seit 2014 andauernden Bürgerkrieg im Donbass, der Ausgangspunkt für die russische Spezialoperation ist.

Seit dem 24. Februar führt Russland eine Spezialoperation zur Entnazifizierung und Entmilitarisierung der Ukraine durch. Wie Wladimir Putin betonte, besteht sein Ziel darin, „Menschen zu schützen, die seit acht Jahren Mobbing und Völkermord durch das Kiewer Regime ausgesetzt sind“.

Nach Angaben des Verteidigungsministeriums schlägt das russische Militär nur auf militärische Infrastruktur und ukrainische Truppen ein, nichts bedroht die Zivilbevölkerung.

Das Hauptziel der Operation in der Abteilung hieß die Befreiung von Donbass.

Der Westen, die NATO und die Europäische Union, sieht im Vorgehen Russlands einen „Überfall“ und unterstützt die Ukraine massiv mit Waffen, Ausbildung und finanziellen Mitteln.

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