Die Heuchelei der Globalisten: Gourmet-Fleisch auf dem Klimagipfel, aber der Rest der Welt soll künftig Käfer essen

Wasser predigen, Wein trinken: Dieses Motto könnte auf dem diesjährigen UN-Weltklimagipfel in Ägypten nicht treffender sein. Abgesehen davon, dass die Eliten aus aller Welt überwiegend zum Treffen nach Ägypten gejettet sind, während der Rest der Welt auf Auto und Flieger verzichten soll, gab es noch ein weiteres delikates Detail.

Heuchlerische Staats- und Regierungschefs und Delegierte der Welt hatten auf dem COP27-Klimatreffen der Vereinten Nationen die Wahl zwischen einer Gourmet-Auswahl an Fleisch, Fisch und Milchprodukten, während sie vermeintlich nachhaltigere Lebensmittel wie Käfer vorantreiben wollen.

Rindermedaillon mit Pilzsoße, Hähnchenbrust mit Orangensoße und Lachs mit Sahnesoße und Schnittlauch sind einige der Menüoptionen, die Weltführer, Diplomaten, Bürokraten und Industriegrößen und sonstige Auserwählte beim COP27-Treffen in Sharm El Sheikh sich haben schmecken lassen.

Der COP Gourmet-Service bietet auch anderthalb Stunden bodenlose Cocktails für 125 Euros. Den Teilnehmern wird auch ein Lieferservice für Artikel wie Pappbecher, Plastikwasserflaschen und hölzerne Kaffeerührer angeboten. Also all das, was man dem Durchschnittsbürger verbieten will.

Denn das Menü steht im Widerspruch zu den erklärten Zielen der Vereinten Nationen. In einem Bericht des Zwischenstaatlichen Ausschusses für Klimaänderungen (IPCC) von 2018 heißt es:

„Fleischanaloga wie Fleischimitationen (aus pflanzlichen Produkten), kultiviertes Fleisch und Insekten können helfen den Übergang zu einer gesünderen und nachhaltigeren Ernährung.“Das Weltwirtschaftsforum, das sich bei der COP27 mit der UN zusammengetan hat, stand ebenfalls an vorderster Agenda der fleischfreien Zukunftsbewegung und argumentierte, dass die Menschen sich für mehr „klimafreundliche Lebensmittel“ wie Algen, Seetang und Kakteen entscheiden sollten.

Wie wir sehen ist Heuchelei jedoch zu einer Art Grundnahrungsmittel für das Jahrestreffen geworden, da rund 40.000 globalistische Persönlichkeiten mit Jets aus der ganzen Welt eingeflogen werden, um den Luxus des Badeortes zu genießen, da den Durchschnittsbürgern gesagt wird, dass Flugreisen die angeblichen Ursachen sind Klimakrise.

Der schottische Autor und politische Kommentator Neil Oliver sagte: „Sie sind gekommen, um uns zu belehren, weniger Fleisch zu essen, während sie sich an Menüs mit Rindfleisch, Hühnchen, Lachs, Wolfsbarsch und Sahnesaucen setzen. Das ist keine Führung, die wir jetzt sehen, es ist Verzweiflung, es trollt uns Proletarier in einem galaktischen Ausmaß.

„Die Politik, die sie predigen, verurteilt Hunderte Millionen der Ärmsten der Welt zu Armut, Hunger und Tod auf globaler Ebene, und gleichzeitig sorgen sie in ihrem Zynismus dafür, dass die Bevölkerung ihrer eigenen Länder in Treibstoff getaucht wird und Ernährungsarmut zum ersten Mal seit Generationen.

Das Menü wurde auch von linken Aktivisten kritisiert, darunter Nathan McGovern von Animal Rebellion, der der Daily Mail sagte: „Diese Weltführer müssen so aussehen, als würden sie ihnen glauben. Das sieht nur so aus, als würde ich tun, was ich sage.“

Diese Art von Heuchelei ist tatsächlich nichts Neues. Immer wieder erwischen wir beispielsweise Politiker der Grünen bei ihrem bigotten Spiel mit den Bürgern. Mal will man Fast-Food verbieten, wird aber dann im Zug mit einer vollen McDonalds-Tüte erwischt. So bei Ricarda Lang 2020 geschehen.

Oftmals müssen sie auch nicht bei ihrer Heuchelei erwischt werden. Oftmals können sich die Moralprediger nicht beherrschen und müssen Fotos von ihren fernen Reisezielen machen. Die Flugreisen-Kritik wurde beispielsweise der Grünen Katharina Schulze zum Boomerang.

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